GOLF

«Jörg ter Beek | Golfprofessional»

 

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«Do not hit the ball, swing the club!», so lautete der Tipp, den ich in meiner ersten Golfstunde bekommen habe. «Ich soll schwingen statt schlagen!? Ich bin Anfänger, ich darf umgraben und Rasenschnitzel fliegen lassen! Ich habe alles, was ich zum erfolgreichen Einstieg brauche: Ein Eisen 7, einen Quadratmeter (noch) unberührter Wiese, einen vollen Korb Bälle - wenn der leer ist, hab ich den Dreh raus!». Dank dieser glücklichen Unwissenheit blieb die Ausbeute an fliegenden Bällen an diesem Tag übersichtlich - infiziert war ich trotzdem. Während der nächsten 10.000 Bälle erlebte ich gelegentlich den sinnlichen Hochgenuss eines perfekt getroffenen Balles - mühelos, gerade und weit!

Aber wie kann ich dieses wunderbare Gefühl konservieren? Und wie lautet das Geheimnis des Golfschwungs? Blut, Schweiß und Kleingeld. So schien die logische Antwort, will heißen: Je mehr Euro ich in die Ballmaschine werfe, desto besser wird mein Golfschwung. Pustekuchen! Maschinen funktionieren so, Menschen und Golfschwünge nicht. Der Weg zum soliden Golfschwung beginnt im Kopf, denn einen Ball mit einem Golfschläger (regelmäßig) von A nach B zu bewegen, ist eine komplexe, sehr dynamische Herausforderung - für Kopf und Körper. Das hat wenig mit dem häufig empfohlenen Üben, Üben, Üben zu tun, aber viel mit Klarheit und sauberem Handwerk, mit Spaß am Gelingen und fröhlicher Demut. Mein Tipp: Nehmen Sie die Abkürzung auf diesem Weg; suchen Sie sich einen Coach mit Herzblut und Erfahrung, einen Diagnostiker mit Know-how und Kreativität. Und warum die ganze Mühe? Ganz einfach: Weil es nichts gibt, was das Gefühl eines gut getroffenen Golfballs übertrifft. Na ja, fast nichts.

Golflehrer